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ARD: Auf den Detektor gekommen

Dienstag, den 8. Dezember 2015

Klimakonferenzen lenken in der Regel die Aufmerksamkeit auf unser Thema, das Thema des Klima-Lügendetektors und seines Mutterportals klimaretter.info.

Große, wichtige Klimakonferenzen, wie die derzeit in Paris natürlich noch ein bisschen mehr. Deshalb möchten wir auf folgenden Beitrag der ARD hinweisen, der die Arbeit unseres Detektors beschreibt – in einer Kurzform zum Beispiel im ARD-Mittagsmagazin:

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Und unsere Leserschaft ermuntern: Melden Sie uns Ihren Verdacht! Zuletzt war es eher ruhig in unserem Postkasten. Vielleicht liegt das ja daran, dass tatsächlich weniger gelogen wird?

Wir bezweifeln das! Wir – das ist ein Team von Journalisten im – beziehungsweise im Umfeld – des GutWetter Verlages. Unser Rüstzeug ist die Recherche, unsere Waffe die Wahrheit. Doch wir können nur bestehen, wenn wir nicht alleine bleiben. Stark sind wir nur, wenn uns unsere Leser stark machen.

Mit Ihrem Tipp. Mit Ihrem Verdacht.

Und mit Ihrer Unterstützung für unabhängigen Journalismus im Netz!


Monitor: Total durchgebrannt

Donnerstag, den 16. Januar 2014

Diesmal beginnen wir ganz von vorn. Am Jahresanfang. Und zwar mit dem Magazin Monitor und seinem Moderator Georg Restle in der ersten Januar-Sendung:

Georg Restle: „Hallo und guten Abend, willkommen bei MONITOR. Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen! Ob das auch für die neue Regierung gilt, das lassen wir mal dahin gestellt. Wenn man nach einem Beweis sucht, wie erfolgreich Lobbyisten Politik machen können, dann lohnt sich ein Blick aufs Thema Energiewende.Zunächst: Ja, danke der Nachfrage, schließlich muss ein dickes Fell haben, wer sich für die Energiewende interessiert. Dann geht es zack-zack auch schon zur Sache. Ganz Deutschland, warnt Monitor in eindringlichem Ton, soll jetzt in Styropor eingepackt werden! Dabei ist das Material zur Fassadendämmung „brandgefährlich“! Trotzdem fließen „Milliarden“ an Subventionen! Weil „Lobbyisten“ ein „falsches Spiel“ betreiben!

monitorMonitor ist das Politmagazin der ARD, dessen Handschrift „seriöse Information, gepaart mit einer sorgfältigen Analyse“ ausmacht, wie sich Monitor selbst beschreibt. Deshalb ist für alle, die sich für die Energiewende interessieren, ein Beitrag mit so einer Überschrift natürlich ein Muss: „Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten“.

Der Beitrag beginnt spektakulär mit Feuer: Ein Haus brennt, die Flammen rasen. Der Sprecher sagt: „April 2005: In Berlin steht ein Haus in Flammen, zwei Menschen sterben. Ungewöhnlich dabei: Die ganze Fassade brennt. Wärmegedämmt mit Polystyrol, zu Deutsch: Styropor.“ Zwei weitere Brände werden gezeigt, in Frankfurt am Main im Mai 2012 und der Flughafenbrand in Düsseldorf vom April 1996, bei dem 17 Menschen starben. Auch hier war laut Monitor der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor „mitverantwortlich“.

So, so, drei Brände! Einer 1996, der zweite 2005 und dann 2012. Laut Statistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) gibt es in Deutschland jedes Jahr fast 200.000 Brände. Die mit Abstand häufigste Brandursache ist nicht etwa Styropor, sondern eine defekte Elektroinstallation (34 Prozent), gefolgt von menschlichem Fehlverhalten mit 17 Prozent. Wusste das Monitor nicht? Oder wollte uns das Monitor bloß nicht mitteilen?

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor! Im Monitor-Beitrag heißt es: „In der Tat, bei Privatbauten ist brandgefährliches Styropor nach wie vor erlaubt und

styroporAlso nachgefragt bei Fachleuten, zum Beispiel beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI: Der mit Abstand am häufigsten eingesetzte Dämmstoff war 2011 Mineralwolle.

Pardon: nicht Styropor? „Mineralwolle wird häufiger eingesetzt als alle anderen Dämmstoffe zusammen“, erklärt eine GDI-Sprecherin dem Klima-Lügendetektor, und nein, aktuellere Zahlen gebe es nicht, „aus Gründen des Wettbewerbs“.

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor – in Deutschland „Dämmstoff Nummer eins“?

„Das ist ja ein verbreiteter Irrtum, dass automatisch durch Wärmedämmung auch Energie eingespart wird“, lässt Monitor den Architekten Jens Fehrenberg von der Fachhochschule Hildesheim sagen. Und der Autor Dieter Könnes ergänzt düster: „So effektiv sei die Fassadendämmung gar nicht, rechnet er uns vor, denn nur ein Teil der Energie geht über die Wände verloren.“ Durch gedämmte Wände, sagt Experte Fehrenberg, kommt man höchstens auf 20 Prozent Einsparung: „Und es dauert 50 Jahre, bis die Kosten amortisiert sind. Ja, 50 Jahre!“

Die Deutsche Energie-Agentur dena hat sich den Beitrag angesehen und einem Faktencheck unterworfen, aus dem wir hier gern zitieren: „Unter Berücksichtigung der Zins-und Energiepreisentwicklung rechnet sich die Dämmung der Außenwand nach 14 Jahren.“

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor – in Deutschland „Dämmstoff Nummer eins“, der sich erst nach 50 Jahren amortisiert? Bei Monitor heißt es als Fazit des Beitrages:

Kaum Energie gespart, und das trotz brandgefährlichem Styropor an der Hauswand. Also auch weniger Klimaschutz. Und trotzdem wird die Dämmung massiv staatlich gefördert. Warum eigentlich? Vielleicht liegt es ja an einer ganz besonders aktiven Lobby?

Aber das ist falsch! Nach Prüfung durch den Klima-Lügendetektor muss es heißen:

Kaum Fakten recherchiert, und dann doch einen brandgefährlichen Beitrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gesendet. Also auch weniger Aufklärung. Und trotzdem wird die Sendung Monitor massiv durch die Gebührenzahler gefördert. Warum eigentlich? Vielleicht liegt es ja an einer ganz besonders aktiven Lobby?

Und um noch einmal ganz zum Anfang zurück zu kommen: Klar wären auch wir gern gut im neuen Jahr gelandet. Aber dafür hätte Monitor bessere Arbeit abliefern müssen als die Regierung.

PS: Wer wissen will, inwieweit sich Wärmedämmung lohnt, sollte einen Blick in das gerade erschienene Gutachten werfen, in dem das Institut Wohnen und Umwelt IWU und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM die KfW-Programme zur Wärmedämmung evaluiert haben.

Danke an Freimut B. aus Leipzig für den Hinweis!


Ökostromumlage: Tarnangriff übers Portemonnaie

Donnerstag, den 7. Juni 2012

Für ihren „Deutschland-Trend“ lässt die ARD jeden Monat rund tausend Bundesbürger von Infratest-dimap befragen, die Juni-Ausgabe wurde gestern abend veröffentlicht. Neben Zustimmungszahlen für Parteien und Politiker werden da immer auch einige Sachthemen abgefragt, dieses Mal ging es unter anderem um die Energiepolitik. Eine Frage lautete: „Regierung und Opposition sind sich einig, dass die Energiewende, die den Ausstieg aus der Atomkraft möglich machen soll, nicht so schnell vorankommt, wie es nötig wäre. Sollte die Bundesregierung alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, damit der Ausstieg aus der Atomkraft gelingt, selbst wenn dadurch die Strompreise steigen? Oder sollte sie den Ausstieg aus der Atomenergie im Zweifel lieber verschieben, damit die Strompreise nicht so stark steigen?“

Bei dieser kunstvollen Formulierung ist die Antwort wenig verwunderlich:

Natürlich, beim Geld hört die Umweltfreundlichkeit meist auf. (Wobei überraschend ist, dass für mehr als 40 Prozent der Befragten der Atomausstieg doch wichtiger ist als die eigene Stromrechnung.) Anscheinend aber zeigt das Trommelfeuer der Gegner des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) langsam Wirkung. RWE, Eon, Vattenfall & Co. ist das EEG ja schon lange ein Dorn im Auge, weshalb sie seit Jahren vor steigenden Kosten warnen. Auch der Wirtschaftsflügel der CDU, etwa Michael Fuchs oder Joachim Pfeifer, reden kassandraartig von „Kostenexplosionen“. Diese Woche ging es weiter: FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle forderte in der FAZ das komplette Ende des EEG. Bundespräsident Joachim Gauck warnte vor einer „Planwirtschaft bei der Energiewende“. (Während ironischerweise FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler mehr gemeinsame Planung von Bund und Ländern verlangte.)

Zur Erinnerung: Im Rahmen des EEG finanzieren Stromkunden mit einer Umlage von momentan 3,59 Cent pro Kilowattstunde den Aufbau von Windkraft-, Solar-, Biogas- und ähnlichen Anlagen. Das Gesetz ist in der Bevölkerung populär, weltweit wurde es bereits rund 60 Mal kopiert – offenbar ist die Warnung vor steigenden Kosten das einzig verbliebene Argument der Ökostrom-Gegner. Dabei verschweigen sie, dass zum Anstieg der Strompreise viele Faktoren beitragen, und auch die EEG-Umlage künstlich verteuert wird. Rot-Grün wie Schwarz-Gelb haben nämlich auf Druck der Wirtschaft zahlreiche Ausnahmen im Gesetz verankert. Immer weniger Stromverbraucher zahlen die Umlage – für die verbliebenen (Privat-)Kunden steigt sie deshalb umso  mehr. Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) hat im letzten Jahr berechnet, wie stark sich dies auswirkt:

- Stromintensive Betriebe (vulgo Großverbraucher) zahlen eine geringere Umlage von teilweise nur 0,05 Cent pro Kilowattstunden, also nur rund ein Siebzigstel des Normalsatzes; mehr als 600 Firmen wie ThyssenKrupp oder HeidelbergCement profitieren bereits davon – allein dies erhöht die Umlage laut BEE um 0,6 Cent

- ab 2013 senkt Schwarz-Gelb die Verbrauchsschwelle massiv, ab der Unternehmen in den Genuss dieses Vorteils kommen – zusätzliche Kosten für alle anderen Stromkunden: noch unbekannt

- Industrieunternehmen brauchen für Strom, den sie selbst erzeugen, keine Umlage zahlen; statt ihren Strom zu kaufen, mieten deshalb viele Firmen einfach Kraftwerke an und kommen so in den Genuss des sogenannten „Eigenstromprivilegs“ – allein dies entlastet die Wirtschaft um schätzungsweise 1,8 Milliarden Euro pro Jahr und erhöht laut BEE die EEG-Umlage um 0,31 bis 0,54 Cent

- eine von Schwarz-Gelb eingeführte „Marktprämie“ soll Ökostrom-Erzeuger zum direkten Verkauf animieren, Kritiker nennen sie einen „nutzlosen Geldregen“ – Extrakosten für die Zahler der EEG-Umlage laut BEE: 0,1 bis 0,2 Cent

- die Netzbetreiber dürfen sich einen „Liquiditätspuffer“ anlegen und dies auf die Umlage aufschlagen – Sondereffekt laut BEE: 0,2 bis 0,4 Cent

Zählt man diese und andere Effekte zusammen, so der BEE in seiner Analyse aus dem letzten Jahr, dann hätte die Umlage für 2012 statt auf 3,59 Cent zu steigen auf 3,3 Cent pro kWh sinken müssen. „Die Kosten für den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren werden auf immer weniger Schultern verteilt“, kritisierte BEE-Präsident Dietmar Schütz. „Die Solidargemeinschaft für die Energiewende wird zunehmend kleiner.“ Der Bund der Energieverbraucher hat sogar noch drastischere Zahlen errechnet, seinen Angaben zufolge wird die EEG-Umlage durch Sondereffekte um das Doppelte aufgebläht.

Das Praktische an diesen EEG-Details ist, dass sie kaum jemand versteht. Und Änderungen in der Öffentlichkeit praktisch nie thematisiert werden. Gegner der Energiewende können deshalb an verschiedenen kleinen und großen Schrauben drehen, um die Umlage zu erhöhen. (Und sie bekommen von denen, die bei den EEG-Kosten entlastet werden, sogar noch Applaus.) Erst vor ein paar Tagen gab es im Handelsblatt diese Schlagzeile:

Die nächste Schlagzeile über drastisch steigende Ökostrom-Kosten (für die Normalverbraucher) ist nur eine Frage der Zeit.

 


Stromlücke (3): Zappenduster in der ARD

Samstag, den 15. März 2008

Diese Woche war es soweit: Das Schreckgespenst namens „Stromlücke“, das die Energiewirtschaft seit einiger Zeit beschwört, kam im öffentlich-rechtlichen Fernsehen an. Zur besten Sendezeit widmete sich das ARD-Magazin Plusminus am Dienstagabend dem Thema Energiekosten. „Warum die Preise explodieren werden“ lautete der Titel des Beitrages.

Wer bisher dachte, die Antwort habe – zumindest ein kleines bisschen – mit der weltweit steigenden Energienachfrage zu tun oder mit Erdöl-Ressourcen, die sich unweigerlich dem Ende zuneigen, den wird der Beitrag überrascht haben. Plusminus nämlich präsentierte drei andere Schuldige: den Erdgas-Riesen Gazprom bzw. die russische Regierung, dazu den rot-grünen Atomausstieg sowie Umweltschützer, die „mit großangelegten Aktionen“ den Neubau von Kohlekraftwerken verhindern. Der deutsche Verbraucher – in dem Filmchen von einem jungen Mann gespielt – bekommt beim Blick auf seine Stromrechnung jedenfalls angstgeweitete Augen.

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Der immerhin fünfeinhalb Minuten lange Beitrag (hier im Internet) ist voller Halbwahrheiten und Suggestionen, von denen hier nur einige erwähnt werden sollen: Deutschlands Energieversorgung sei abhängig von Importen, hieß es. Das stimmt zwar, aber im Folgenden ist fast nur noch von Erdgas die Rede. Es sei „in Deutschland für die Stromproduktion wichtig“, heißt es, aber das stimmt schon weniger. Denn Erdgas wird hierzulande vor allem für Heizzwecke verwendet, weniger zur Stromerzeugung. Lediglich 11,7 Prozent der in Deutschland erzeugten Elektrizität stammte 2007 aus Gaskraftwerken. Zugegeben, in sämtlichen Klimaschutzkonzepten ist eine Steigerung dieses Anteils vorgesehen. Aber wenn gleichzeitig (wie geplant und von der Bundesregierung mit Milliardensummen gefördert) die Wärmedämmung im Gebäudebestand verbessert und in großem Umfang Heizungsanlagen modernisiert werden, wird dies die insgesamt zu importierende Erdgasmenge kaum erhöhen.

Plusminus aber braucht die zweifelhafte Behauptung einer zunehmenden Erdgas-Abhängigkeit, um dem deutschen Stromkunden Angst zu machen vor dem wenig demokratischen Russland. Mehr Angst haben sollten die Autofahrer, denn beim Mineralöl ist Deutschland zu praktisch hundert Prozent von Ölimporten abhängig – aus Russland, aber auch aus noch undemokratischeren Ländern in Afrika und dem Nahen Osten. Doch das ignorieren die ARD-Kollegen komplett.

ard_stromluecke2_sh.jpgDieser grundsätzliche Argumentationsfehler durchzieht den gesamten Beitrag: So präsentiert Plusminus eine Tortengrafik, um die große Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu belegen (und die geringe Bedeutung von erneuerbaren Energien). Dargestellt ist darin aber der deutsche Verbrauch an PRIMÄRENERGIE, also auch an Benzin, Diesel und Heizenergie. Der von Plusminus als Lösung präsentierte Neubau von Kohlekraftwerken aber (den aber bösartige Umweltschützer behindern), ist für Tankstellen und Heizungskeller ohne Belang. (Wie gesagt: An der STROMERZEUGUNG hatte Erdgas 2007 nur einen Anteil von gut einem Zehntel – Erdöl kommt auf bloße 1,3 Prozent, die Erneuerbaren Energien aber bringen schon 14 Prozent.)

So geht es weiter und weiter: Ein Wissenschaftler warnt vor einer „Vervielfachung der Strompreise“ – was eine drastische Übertreibung ist. Sicherlich wird es auch künftig eine Verteuerung geben, die aber auch dazu führen wird, dass regenerativer Strom schon bald nicht mehr teurer ist als solcher aus Kohlekraftwerken. Plusminus behauptet, die „Stromlücke“ sei nicht durch Erneuerbare zu decken – und liefert dafür nicht einen einzigen Beleg. Plusminus nennt eine Summe von 23 Milliarden Euro, die für die Förderung von Solarstrom anfallen – diese riesige Zahl aber kommt nur zustande, weil sie die Subventionssummen über Jahrzehnte addiert. Und dass die deutsche Kohleförderung oder auch die Subventionen für Atomkraft in der Vergangenheit ein Vielfaches der Zuschüsse für Erneuerbare Energien betrugen, lässt Plusminus unter den Tisch fallen.

Am Ende des Beitrages macht der junge Mann, der den deutschen Verbraucher symbolisieren soll, in seiner Küche das Licht aus. Zappenduster – soll das wohl suggerieren – könnte es bald in Deutschland werden. Die Kohlelobby wird sich über den Film des BR-Journalisten Sebastian Hanisch gefreut haben. Und Kritiker des Bayerischen Rundfunks, die den Sender schon lange für stockkonservativ und wirtschaftsnah halten, sehen sich bestätigt.

(Danke an Fabian R. aus Hamburg für den Hinweis)

P.S.: In der ersten Fassung des Textes schrieben wir am Ende des dritten Absatzes, dass sich der Gesamtbedarf an Erdgas für die deutsche Energieversorgung „nicht“ erhöhen werde, wenn zeitgleich mit der Ausweitung der Stromerzeugung in gasbetrieben Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung in die Gebäudesanierung investiert werde – denn dort sänke dann der Gasbedarf zu Heizzwecken. Das war ein wenig zu optimistisch. Das Greenpeace-Energiekonzept für Deutschland „Plan B“ prognostiziert für 2020 einen gegenüber 2004 geringfügig um 7,5 Prozent höheren Erdgasbedarf (hier zum Herunterladen, siehe Seite 13). – Danke an Florian P. aus Aachen für die Korrektur.