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Monitor: Total durchgebrannt

Donnerstag, den 16. Januar 2014

Diesmal beginnen wir ganz von vorn. Am Jahresanfang. Und zwar mit dem Magazin Monitor und seinem Moderator Georg Restle in der ersten Januar-Sendung:

Georg Restle: „Hallo und guten Abend, willkommen bei MONITOR. Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen! Ob das auch für die neue Regierung gilt, das lassen wir mal dahin gestellt. Wenn man nach einem Beweis sucht, wie erfolgreich Lobbyisten Politik machen können, dann lohnt sich ein Blick aufs Thema Energiewende.Zunächst: Ja, danke der Nachfrage, schließlich muss ein dickes Fell haben, wer sich für die Energiewende interessiert. Dann geht es zack-zack auch schon zur Sache. Ganz Deutschland, warnt Monitor in eindringlichem Ton, soll jetzt in Styropor eingepackt werden! Dabei ist das Material zur Fassadendämmung „brandgefährlich“! Trotzdem fließen „Milliarden“ an Subventionen! Weil „Lobbyisten“ ein „falsches Spiel“ betreiben!

monitorMonitor ist das Politmagazin der ARD, dessen Handschrift „seriöse Information, gepaart mit einer sorgfältigen Analyse“ ausmacht, wie sich Monitor selbst beschreibt. Deshalb ist für alle, die sich für die Energiewende interessieren, ein Beitrag mit so einer Überschrift natürlich ein Muss: „Brandgefährliche Fassadendämmung: Das falsche Spiel der Lobbyisten“.

Der Beitrag beginnt spektakulär mit Feuer: Ein Haus brennt, die Flammen rasen. Der Sprecher sagt: „April 2005: In Berlin steht ein Haus in Flammen, zwei Menschen sterben. Ungewöhnlich dabei: Die ganze Fassade brennt. Wärmegedämmt mit Polystyrol, zu Deutsch: Styropor.“ Zwei weitere Brände werden gezeigt, in Frankfurt am Main im Mai 2012 und der Flughafenbrand in Düsseldorf vom April 1996, bei dem 17 Menschen starben. Auch hier war laut Monitor der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor „mitverantwortlich“.

So, so, drei Brände! Einer 1996, der zweite 2005 und dann 2012. Laut Statistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) gibt es in Deutschland jedes Jahr fast 200.000 Brände. Die mit Abstand häufigste Brandursache ist nicht etwa Styropor, sondern eine defekte Elektroinstallation (34 Prozent), gefolgt von menschlichem Fehlverhalten mit 17 Prozent. Wusste das Monitor nicht? Oder wollte uns das Monitor bloß nicht mitteilen?

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor! Im Monitor-Beitrag heißt es: „In der Tat, bei Privatbauten ist brandgefährliches Styropor nach wie vor erlaubt und

styroporAlso nachgefragt bei Fachleuten, zum Beispiel beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI: Der mit Abstand am häufigsten eingesetzte Dämmstoff war 2011 Mineralwolle.

Pardon: nicht Styropor? „Mineralwolle wird häufiger eingesetzt als alle anderen Dämmstoffe zusammen“, erklärt eine GDI-Sprecherin dem Klima-Lügendetektor, und nein, aktuellere Zahlen gebe es nicht, „aus Gründen des Wettbewerbs“.

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor – in Deutschland „Dämmstoff Nummer eins“?

„Das ist ja ein verbreiteter Irrtum, dass automatisch durch Wärmedämmung auch Energie eingespart wird“, lässt Monitor den Architekten Jens Fehrenberg von der Fachhochschule Hildesheim sagen. Und der Autor Dieter Könnes ergänzt düster: „So effektiv sei die Fassadendämmung gar nicht, rechnet er uns vor, denn nur ein Teil der Energie geht über die Wände verloren.“ Durch gedämmte Wände, sagt Experte Fehrenberg, kommt man höchstens auf 20 Prozent Einsparung: „Und es dauert 50 Jahre, bis die Kosten amortisiert sind. Ja, 50 Jahre!“

Die Deutsche Energie-Agentur dena hat sich den Beitrag angesehen und einem Faktencheck unterworfen, aus dem wir hier gern zitieren: „Unter Berücksichtigung der Zins-und Energiepreisentwicklung rechnet sich die Dämmung der Außenwand nach 14 Jahren.“

Der „brandgefährliche“ Dämmstoff Styropor – in Deutschland „Dämmstoff Nummer eins“, der sich erst nach 50 Jahren amortisiert? Bei Monitor heißt es als Fazit des Beitrages:

Kaum Energie gespart, und das trotz brandgefährlichem Styropor an der Hauswand. Also auch weniger Klimaschutz. Und trotzdem wird die Dämmung massiv staatlich gefördert. Warum eigentlich? Vielleicht liegt es ja an einer ganz besonders aktiven Lobby?

Aber das ist falsch! Nach Prüfung durch den Klima-Lügendetektor muss es heißen:

Kaum Fakten recherchiert, und dann doch einen brandgefährlichen Beitrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gesendet. Also auch weniger Aufklärung. Und trotzdem wird die Sendung Monitor massiv durch die Gebührenzahler gefördert. Warum eigentlich? Vielleicht liegt es ja an einer ganz besonders aktiven Lobby?

Und um noch einmal ganz zum Anfang zurück zu kommen: Klar wären auch wir gern gut im neuen Jahr gelandet. Aber dafür hätte Monitor bessere Arbeit abliefern müssen als die Regierung.

PS: Wer wissen will, inwieweit sich Wärmedämmung lohnt, sollte einen Blick in das gerade erschienene Gutachten werfen, in dem das Institut Wohnen und Umwelt IWU und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM die KfW-Programme zur Wärmedämmung evaluiert haben.

Danke an Freimut B. aus Leipzig für den Hinweis!


dena: Mit Vattenfall auf dem Holzweg

Samstag, den 22. Oktober 2011

Die Deutsche Energieagentur (dena) hat mal wieder eine spannende Studie vorgelegt. Genau, jene Institution, die vor dreieinhalb Jahren auf Basis zweifelhafter Zahlen kassandra-artig vor einer „Stromlücke“ warnte und noch mehr neue Kohlekraftwerke forderte. Auch diesmal geht es um Kohlekraftwerke, allerdings unter ganz anderem Blickwinkel:

Die Studie handelt vom neuesten Clou, mit dem Konzerne wie RWE oder Vattenfall ihre Großkraftwerke retten wollen: In Kohleblöcken, die mit CO2-Emissionen von bis zu 1.200 Gramm pro erzeugter Kilowattstunde Strom echte Klimakiller sind, wird einfach ein Teil der Kohle durch Holz ersetzt. Dieser nachwachsende Rohstoff gilt als „CO2-neutral“, durch die Beifeuerung (engl.: „Co-Firing“) sinkt deshalb der Treibhausgas-Ausstoß der Gesamtanlage.

Auf 36 Seiten beleuchtet die dena Vor- und Nachteile – nein, Moment, irgendwie geht es die ganze Zeit nur um die Vorteile: Die Beifeuerung „wird als technisch unbedenklich erachtet“ und  „birgt ein hohes Treibhausgasvermeidungspotenzial“, heißt es da. Zugleich seien die Kosten pro vermiedener Tonne Kohlendioxid „im Vergleich zu anderen Erneuerbaren Energien … niedrig“. Eine tolle Sache, könnte man meinen. Konsequenterweise meldet die dena-Studie gleich einen Förderbedarf an: Der Staat könnte künftig ja auch Großkraftwerke, wenn in ihnen Holz verfeuert wird, über das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördern.

Die kritischen Punkte beim „Co-Firing“ werden dagegen nur am Rande oder in Frageform oder gleich gar nicht behandelt. Beispielsweise steht und fällt der vorgebliche Klimanutzen mit der Herkunft des verfeuerten Holzes. Nun ist der deutsche Holzmarkt so gut wie leergefegt, weshalb man sich – so die dena – um „die Erschließung zusätzlicher Holzpotenziale“ kümmern müsse.

Völlig verschwiegen wird hier, dass Umweltverbände wie BUND oder Nabu bei diesen neuen Plantagen „zum Teil schwerwiegende Risiken“ für Artenvielfalt und Grundwasserhaushalt sehen.

Schon heute werden deshalb große Mengen an Holzpellets oder -hackschnitzeln nach Deutschland eingeführt. Im Ausland aber lässt sich der umweltschonende Anbau noch schwerer kontrollieren, und der Energieaufwand für den Transport schmälert die Klimabilanz. Vattenfall beispielsweise importiert für seine Berliner Kraftwerke bereits Holz aus Liberia – was Umweltschützer und Menschenrechtler sehr kritisch sehen. Die dena-Studie jedoch handelt den Punkt eher lapidar ab. Es müssten, konstatiert sie,

Auf absehbare Zeit dürfte also die Beifeuerung mit ausländischem Holz keine sinnvolle Klimaschutzmaßnahme sein. Doch diese Schlussfolgerung zieht die dena nicht. Stattdessen rechnet die Studie seitenlang CO2-Vermeidungskosten und -Einsparpotenziale vor, macht aber einen großen Bogen um das Hauptargument gegen „Co-Firing“.

Klar, die Beifeuerung ist eine schön billige Sache – die Konzerne können ja ihre alten Kohleblöcke weiternutzen („Man muss nichts Neues bauen“, brachte es kürzlich ein erfreuter RWE-Manager auf den Punkt). Natürlich kann Holz in Kohleblöcken viel CO2 sparen – deren Emissionen im Normalbetrieb sind ja auch exorbitant hoch. Die Kernfrage aber ist, ob die knappe Ressource Holz in Kohlekraftwerken überhaupt optimal genutzt wird. Die Antwort lautet: Nein. Im Anhang vermerkt die Studie selbst, dass der Wirkungsgrad konventioneller Kohleblöcke nur bei rund 40 Prozent liegt. Mehr als die Hälfte der Energie verpufft dort also ungenutzt. Kleine und dezentrale Heizkraftwerke hingegen sind doppelt so effizient. Weil dort neben dem Strom auch fast die komplette Abwärme genutzt wird, kommen sie locker auf Gesamt-Wirkungsgrade von mehr als 80 Prozent. „Wir sehen das Co-Firing kritisch“, sagt daher beispielsweise der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV). Es sei „eigentlich eine Verschwendung unseres hochwertigen Energieträgers Holz“.

Wie gesagt, diese Frage wird in der gesamten Studie nicht einmal gestreift. Komisch, oder? Oder auch nicht. Im Impressum findet sich dieser Vermerk:

Danke an Martin D. für den Hinweis


Stromlücke (5): Jetzt mit Akut-Gefährdung

Dienstag, den 15. April 2008

Gerade wollten wir anfangen, uns über den Verbleib der Stromlücke Sorgen zu machen, weil wir ein paar Wochen lang nichts von ihr gehört hatten, da tauchte sie wohlbehalten wieder auf – mit den üblichen Verdächtigen im Schlepptau: steigenden Energiepreisen, Stromabschaltungen, akuter Gefährdung der Energieversorgung sowie des Industriestandorts Deutschland, Verlust Hunderttausender Arbeitsplätze.

Diese Teufel malte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf, im Handelsblatt an die Wand. Sekundiert wurde ihm von RWE-Chef Jürgen Großmann, der nach bewährter Manier Kohlekraftwerke als Garanten für Versorgungssicherheit, Wettbewerb und Umweltschutz pries.

Zwei Tage zuvor hatte bereits Wirtschaftsminister Michael Glos in der Wirtschaftswoche wieder mal seinen regierungsinternen Lieblingsgegner, Umweltminister Sigmar Gabriel, abgewatscht und diesem vorgeworfen, die Energiesicherheit zu gefährden. Dabei berief er sich auf eine Kurzstudie der Deutschen Energie-Agentur dena, die allerdings nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) „wegen zweifelhafter Vorfestlegungen zu erwünschtem Ergebnis“ kommt. „Allein die zu niedrig angesetzten Laufzeiten für bestehende fossile Kraftwerke würden bei einer realistischeren Betrachtungsweise die Stromlücke im Nichts verschwinden lassen“, heißt es in einer Stellungnahme der DUH.

Auch das Umweltbundesamt (UBA) hat eine Kurzanalyse zum Thema Stromlücke vorgelegt – und kommt zu dem Ergebnis, dass eine solche nicht zu erwarten sei. Voraussetzung ist allerdings, dass der Stromverbrauch sinkt und Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Sigmar Gabriel hat unterdes den Schwarzen Peter an Umweltverbände und sonstige Kohlegegner weitergereicht. Spiegel online zitiert den Minister mit den Worten: „Wir können zusätzlich zu den im Bau befindlichen Kohlekraftwerken noch zehn Anlagen bauen, ohne die Klimaziele zu gefährden.“

Nach einer aktuellen Analyse dder Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Günther, Heidel, Wollenteit, Hack im Auftrag des WWF beträgt die Zahl der im Genehmigungsverfahren befindlichen Kohlekraftwerke in Deutschland jedoch nicht zehn, sondern 19 – und weitere fünf sind konkret geplant.

Und die Behauptung, die Klimaziele der Bundesregierung ließen sich mit dem Bau von Kohlekraftwerken erreichen, wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer: Der etwas höhere Wirkungsgrad der neuen Kohlekraftwerke wird durch die Steigerung der Gesamtkapazität konterkariert, der Kohlendioxid-Ausstoß wächst.

Für heute möchten wir die Stromlücke, die uns wirklich ans Herz gewachsen ist, mit einem Zitat aus dem Spiegel verabschieden, der ihr diese Woche ebenfalls eine Geschichte gewidmet hat: „Wir müssten eigentlich nur ganz normale, gute Energiepolitik machen.“ Dies sprach ein gewisser Sigmar Gabriel, seines Zeichens Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland.


Stromlücke (4): Geheime Zahlen bei der Dena

Freitag, den 21. März 2008

Die „Stromlücke“ wird immer größer – bzw. die Lautstärke, in der über sie geredet wird. Nach Energielobby und RWE warnte diese Woche nun die dena, die Deutsche Energieagentur, vor drohendem Strommangel. Die Agentur gehört mehrheitlich dem Staat, ihr laufender Haushalt – so berichtete vor ein paar Wochen die taz – wird aber zur Hälfte von den großen Energiekonzernen finanziert.

Am Montag saßen im Bundeskanzlerinnenamt die Chefs der Energieriesen beisammen; am Dienstag titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Strom wird 2012 in Deutschland knapp“. Das Blatt berief sich im zugehörigen Text auf „eine Untersuchung“ der dena, die der Runde am Montag „vorgelegt“ worden sei. Die Kurzstudie habe den künftigen Strombedarf mit der „gesicherten Kraftwerksleistung“ verglichen. Ergebnis: Ab 2012 stehe zu wenig Erzeugungskapazität zur Verfügung, um Verbrauchsspitzen abzudecken. Bis 2020 summiere sich diese Lücke auf knapp 12.000 Megawatt, was etwa 15 großen Kraftwerksblöcken entspreche. Ebenfalls am Dienstag berichtete das Handelsblatt im selben Tenor, auch die Wirtschaftszeitung hatte also ein Exemplar des Papiers erhalten. Am Gründonnerstag bekräftigte dena-Chef Stefan Kohler in der Braunschweiger Zeitung die Angaben noch mal und warb für Kraftwerksneubauten.

Die Deutsche Energie-Agentur steht mit ihren Zahlen in Widerspruch zur Bundesregierung und zum Umweltbundesamt, und gern hätten wir die Berechnung geprüft und nachvollzogen. Ein dena-Sprecher teilte allerdings mit, dass die Studie intern sei und Herr Kohler im Urlaub – versprach aber, die Zahlen in Kürze zu veröffentlichen.

Die Erneuerbare-Energien-Branche kritisierte am Donnerstag, die dena habe das Ausbautempo von Wasser-, Wind- und Sonnenenergie krass unterschätzt, wenn sie zwischen 2010 und 2030 von einer Stagnation der regenerativen Erzeugungskapazitäten ausgehe. In der Tat wurden offizielle Prognosen zu Öko-Strom regelmäßig von der Wirklichkeit überholt: Rot-Grün hatte einst 12,5 Prozent bis 2010 angepeilt – und war dafür der Phantasterei gescholten worden. Diese Marke aber wurde schon 2007 (mit 14 Prozent) überboten.

Laut Handelsblatt und FAZ macht die dena in ihrer Kurzstudie einen Vorschlag zur Deckung der „Stromlücke“: Aufschub des Atomausstiegs – nun kann man sich zusammenreimen, wie das dena-Papier wohl an die beiden Redaktionen gelangt sein wird. Zur Erinnerung: Rot-Grün hatte sich mit den vier großen Energieversorgern auf verkürzte Laufzeiten für deren Atomreaktoren geeinigt und für jeden sogenannte „Reststrommengen“ vereinbart, die bis zur Abschaltung noch erzeugt (und höchst profitabel verkauft) werden dürfen. Just die Meiler, die unter der gegenwärtigen Regierung an ihre Grenzen gelangt wären, standen nun monatelang wegen „Wartungsarbeiten“ still. Kritiker vermuteten, die Konzerne wollten sich damit über die nächste Bundestagswahl retten – in der Hoffnung, dass dann Schwarz-Gelb regiere und der Atomausstieg kippt. Diese Unterstellung war bisher von den Konzernen zurückgewiesen worden.

Nun aber schreibt die FAZ offenherzig: „Die Chefs von E.on, RWE, Vattenfall und EnBW sicherten im Kanzleramt … zu, man werde kein Kernkraftwerk vor der Wahl im Herbst 2009 schließen. Sie würden vielmehr so betrieben, dass die jeweils zugestandene Reststrommenge einen Betrieb über den Wahltermin hinaus erlaube.“ Wegen der drohenden „Stromlücke“ soll die Öffentlichkeit also auch noch dankbar sein, dass die bekanntermaßen riskante Atomtechnologie weiterläuft.