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Gaswirtschaft: Lügen zum eigenen Vorteil

Dienstag, den 1. November 2016

Folgende Grausamkeit trägt sich gerade in Berlin zu:

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Oh, oh: Der Reichstag geht unter.

Echt jetzt? So wie 1986 bereits der Kölner Dom?

Nicht ganz. Die Grafik ist Teil einer offenbar groß angelegten Werbekampagne. Und wer dem Eyecatcher folgt, der landet auf der Internet-Seite www.klima2020.de:

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„Die Politik verfehlt die Klimaziele 2020″, ist da zu lesen. Das Greenpeace Magazin hatte in der vergangenen Woche herausgefunden, dass diese Botschaft nicht etwa von einer Umweltorganisation kommt – nach der Recherche der Magazin-Kollegen ist ausgerechnet die Industrie Absender dieser völlig korrekten Botschaft!

Also, natürlich nicht die ganze deutsche Industrie. Das Werbemotiv stammt von der Erdgaswirtschaft. Und das interessierte uns dann doch genauer. Die Gaswirtschaft fragt: Warum ignoriert die Politik den Ernst der Lage?

Ja: Warum denn?

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Antwort: „Auf den ersten Blick sieht es gut aus: Windräder auf den Feldern, Solarzellen auf so vielen Dächern. Deutschland baut sich um, das ist offensichtlich.“

Weiter heißt es:gas3-1

„Kaum mehr als drei Prozent der verbrauchten Energie stammt heute in Deutschland tatsächlich aus Wind und Sonne.“

Die Gaswirtschaft bedient sich eines altbewährten, aber simplen Bauerntricks: Windräder und Photovoltaikanlagen produzieren Strom – und zwar im vergangenen Jahr knapp 118 Milliarden Kilowattstunden. Das sind 18,3 Prozent der hierzulande verbrauchten Elektrizität – deutlich mehr als die Atomkraftwerke (14,2 Prozent) zustandebringen, fast genauso viel, wie die Steinkohle beitrug. Kommen noch Wasserkraft und Biomasse hinzu, dann waren die Erneuerbaren 2015 sogar Stromlieferant Nummer eins (mit 29 Prozent) vor der besonders klimaschädlichen Braunkohle (24 Prozent).

Rechnet man allerdings alle anderen Formen von Energie in die Statistik hinein, also Benzin und Diesel für den Verkehr und die Landwirtschaft, Heizenergie für Wohnungen, Büros oder Fabriken etc. pp. – dann macht die Elektrizität aus Wind und Sonne natürlich weniger am Gesamtverbrauch aus: Es wird halt noch nicht sehr viel Windstrom vertankt, und solar erwärmtes Duschwasser ist auch eine Rarität.

Als Quelle für ihre Information hat die Gasindustrie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen angegeben. Diese AG wurde 1971 in Essen von sieben Verbänden der deutschen Energiewirtschaft und drei auf dem Gebiet der energiewirtschaftlichen Forschung tätigen Instituten gegründet. Man kann also getrost behaupten, dass die Bilanzierer wirtschaftsnah sind.

Die AG hat in ihrem Halbjahresbericht 2016 festgestellt:

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Wind- und Solarkraft sind natürlich nur zwei erneuerbare Technologien. Nimmt man alle zusammen, kommen die Erneuerbaren immerhin auf 12,5 Prozent dessen, was die Erneuerbaren zum Gesamt-Energieverbrauch beitragen.

Kaum mehr als drei Prozent? Anders als www.klima2020.de behauptet, liegen die Erneuerbaren auch hier gleichauf mit der Steinkohle – hinter Erdgas und Erdöl. Wieder hilft die AG Energiebilanzen:

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„Die Politik verfehlt die Klimaziele 2020″, schreibt die Gaswirtschaft in ihrer Kampagne. Und hat deshalb einen blendenden Vorschlag: „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein Teil der Lösung. Aber eben nur ein kleiner Teil.“

Der andere Teil wird in der Kampagne zwar nicht explizit erwähnt. Den liefern aber die Lobbyorganisationen der Gasbranche nach: „Gas kann grün“ heißt der Appell, den der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft am Montag veröffentlicht hat. Dort heißt es, die Dekarbonisierung Deutschlands könne nur mit Erdgas gelingen.

Was natürlich Quatsch ist: Erdgas hat zwar unter den fossilen Energieträgern die geringsten Treibhausgas-Emissionen je Energieeinheit – dennoch bleibt Erdgas ein fossiler Energieträger. Schon deshalb kann die „Entfossilisierung“ der Gesellschaft nicht mit fossilem Erdgas gelingen.

Am Mittwoch wollte sich das Bundeskabinett mit dem „Klimaschutzplan 2050″ befassen. Es geht darum, die deutschen Treibhausgase bis 2050 um bis zu 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken. Deshalb muss langfristig auch Erdgas aus dem deutschen Energiemix weichen, wogegen sich die Branche nun also mit www.klima2020.de und einer konzertierten Lobbyaktion wehrt, wie die FAZ schreibt: Die Erdgas-Branche erkenne in dem Klimaschutzplan eine Tendenz zu Technologieverboten im Heizungsmarkt, eine einseitige Präferenz der Bundesregierung für mit Ökostrom betriebene Wärmepumpen.

Igitt, eine Tendenz zu Technologieverboten im Heizungsmarkt! Dagegen muss man sich natürlich wehren!! Vor allem, wenn das Geschäft gerade derart blendend läuft für Gazprom, Wintershall, Eon und Co, dass eine zweite Ostseepipeline in den nächsten 40 Jahren weniger mehr Erdgas auf den deutschen Mark bringen soll!

Blicken wir noch einmal in das Zahlenwerk der AG Energiebilanzen. Dort bilanziert der Halbjahresbericht 2016 die Entwicklung der einzelnen Energieträger von Januar bis Juni:

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Wir danken unserem Leser Hannes A. aus Erlangen für den Hinweis.


RWE: Die Sache mit den Zahlen

Donnerstag, den 6. März 2014

In der Werbung gibt es manchmal Anzeigen, die so treffsicher sind, dass es sich nur um Satire handeln kann. Zum Beispiel heute in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 19, in der Aachener Zeitung, den Aachener Nachrichten oder im Wirtschaftsteil der Rheinischen Post:

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Zur Kampagne gibt es auch eine Web-Seite, die dann erklärt: „Als Gestalter der Energiezukunft geht der Stromversorger vorweg – sowohl im Service als auch bei Innovationen und nachhaltiger Stromerzeugung …“ RWE gehöre „zu den Besten der Energiebranche“.

Richtigerweise aber müsste es an dieser Stelle heißen: „RWE ist der schlechteste Konzern der Energiebranche.“ Denn soeben hat der Essener Konzern seine Geschäftszahlen für das Wirtschaftsjahr 2013 vorgestellt – und es gibt keinen anderen Energiekonzern in Deutschland, der im vergangenen Geschäftsjahr so schlecht gewirtschaftet hat. Erstmals in seiner Firmengeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg hat RWE kein Geld verdient – sondern einen gewaltigen Schuldenberg aufgetürmt: 2,8 Milliarden Euro. „Nach Feiern ist uns schon lang nicht mehr zumute“, sagte RWE-Chef Peter Terium am Dienstagmorgen. Aber da waren die Anzeigen für den Donnerstag offenbar schon bei den Zeitungen gekauft.

Versuchen wir also den Werbetext einen Moment lang ernst zu nehmen:

rwe2Erste Zahl: RWE hatte im vergangenen Sommer ein Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom gewonnen. Der russische Staatsmonopolist musste dem deutschen Konzern – O-Ton RWE – „eine hohe Kompensationszahlung“ leisten, dem Vernehmen nach über eine Milliarde Euro. RWE stand also vor einem prächtigen Geschäftsjahr.

Die zweite Zahl: Seit Anfang 2013 läuft die dritte Periode des europäischen Emissionshandels. Erstmals müssen Stromkonzerne wie RWE für die Emissionen, die sie verursachen, auch tatsächlich zahlen: Zuvor bekamen sie die Zertifikate vom Staat einfach geschenkt.

RWE hatte offenbar nicht damit gerechnet, dass dieses staatliche Schenken irgendwann einmal endet – und investierte seit 2006 europaweit 12 Milliarden Euro in fossile Kraftwerke, etwa in das Braunkohlekraftwerk Neurath. Und für fossile Kraftwerke benötigte der Konzern nun erstmals auch fossile Zertifikate. Obwohl der Handelspreis das ganze Jahr im Keller war, musste RWE dafür 1,2 Milliarden Euro berappen. Eine komplett verfehlte Geschäftspolitik.

Leiden müssen darunter die RWEler. Die dritte Zahl: Bis Ende 2016 will der Konzern jede zehnte Stelle streichen; insgesamt geht es um rund 6.700 Jobs, 4.700 davon in Deutschland.

Leiden müssen aber auch – nächste Zahl – die Kommunen im Ruhrgebiet. Insgesamt sind 25 Prozent der RWE-Aktien in kommunalem Besitz, und viele Städte rechnen für ihren kommunalen Haushalt fest mit der RWE-Dividende. In den Jahren 2006 bis 2010 gab es 3,50 Euro je Aktie, dann waren es 2011 und 2012 nur noch 2 Euro, jetzt soll es nur noch 1 Euro sein – ein „Fluch für Essen, Dortmund, Mühlheim und Co“.

„Wir sind spät in die erneuerbaren Energien eingestiegen – vielleicht zu spät“, räumte Konzernchef Peter Terium am Dienstag ein. Tatächlich wollen wir an dieser Stelle auch noch die entscheidenden Zahlen präsentieren: 17 Prozent des von RWE produzierten Stroms kommen aus Atomkraftwerken, 79 Prozent aus fossilen Kraftwerken. Aus erneuerbaren Quellen stammen gerade einmal 4 Prozent. Zum Vergleich: Im bundesdeutschen Strommix waren 2013 durchschnittlich 23 Prozent erneuerbar.

Aber natürlich stimmt der Werbetext von RWE auch irgendwie: In Niederaußem betreibt RWE die größte Treibhausgas-Schmiede in Deutschland. Hier werden jährlich 26.300.000 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent verursacht – so viel stößt Ghana insgesamt aus. Und dort leben mehr als 25 Millionen Menschen.

Stimmt also: RWE ist – irgendwie - die NUMMER 1!

Danke für den Tipp an Dirk J. aus Düsseldorf und Darius Karl D. aus Aachen


Gazprom: Der größte Schurke

Donnerstag, den 23. Januar 2014

Wir hatten unserer verehrten Leserschaft die Public Eye Awards ans Herz gelegt: Mit dem wohl bekanntesten Internationalen Schmähpreis werden Unternehmen „ausgezeichnet“, die sich im Laufe des vergangenen Jahres die schlimmsten Verstöße gegen Umweltgesetze und Menschenrechte geleistet haben. Es sind zwei Preise: Einen bestimmt eine Jury aus Wirtschaftsethikern, Menschenrechts- und Umweltexperten, den anderen, den Publikumspreis, bestimmt die Öffentlichkeit, also Sie!

Nun ist die „Hall of Shame“ mit neuen Namen bestückt: Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, das am Mittwoch begonnen hat, wurden die US-Textilkette Gap mit dem Jury-Preis und der russische Gaskonzern Gazprom mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Wie die Organisatoren der mittlerweile zehnten Preisverleihung am heutigen Donnerstag mitteilten, habe Gap den Preis erhalten, weil sich das Unternehmen Reformen in der Textilindustrie beim Arbeits- und Brandschutz in den Weg stellt. Selbst nach dem folgenschweren Einsturz eines Produktionsgebäudes in Bangladesch mit über 1.100 Toten im Mai 2013 habe sich GAP geweigert, ein entsprechendes internationales Abkommen (Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh) für bessere Produktionsbedingungen in dem Entwicklungsland zu unterzeichnen.

„Gap weigert sich weiterhin, gemeinsam mit Zulieferern und lokalen wie internationalen Gewerkschaften sicherzustellen, dass die Mängel in den dortigen Fabriken behoben werden und die Arbeitenden das Recht haben, ihre Arbeit bei gefährlichen Bedingungen zu verweigern“, sagte Kalpona Akter, Arbeitsrechts-Aktivistin aus Bangladesch, auf der Pressekonferenz in Davos.

Für den Publikumspreis der „Public Eye Awards“ hatten dieses Jahr über 280.000 Online-Voter abgestimmt. Der Preis geht an den Ölkonzern Gazprom, der in der Arktis ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt nach Öl bohrt. Dem damit verbundenen hohen Risiko begegne Gazprom mit einem völlig unzureichenden Notfallplan und setze zudem auf veraltete Technik, erklärten die Preisverleiher.

Zudem habe das Unternehmen, das als einer der schlimmsten Klimasünder weltweit gilt, nicht aus seinen Fehlern gelernt: Im Dezember 2011 starben 53 Mitarbeiter, als die Bohrinsel Kolskaja kenterte. Im selben Jahr habe der russische Monopolist allein an Land 872 Ölunfälle verursacht, mehr als jeder andere Ölkonzern der Welt. “Gazprom ist das erste Unternehmen auf der Erde, das Öl aus den eisigen arktischen Gewässern pumpt, obwohl seine Sicherheitsbilanz entsetzlich ist“, kritisierte Kumi Naidoo, Direktor von Greenpeace International.

Was soll man sagen? Herzlichen Glückwunsch? Oder: Igitt?

Sagen wir es so: Der Klima-Lügendetektor wird auch 2014 versuchen, Stachel im Fleisch der fossilen Energielobby und ihrer Firmen zu sein. Mit Ihrer Hilfe: Eine fragwürdige Werbeannonce? Ein grünfärberischer Fernsehspot? Eine verlogene Politikerrede? Senden Sie uns Ihre Hinweise! Und unterstützen Sie unsere Arbeit auch finanziell: Seit Sommer 2011 wird die Arbeit des Klima-Lügendetektors größtenteils von seiner Leserschaft finanziert.

Anders ausgedrückt: Wir sind nur so gut, wie Sie uns machen!


Gesucht: Der größte Schurke 2013

Samstag, den 28. Dezember 2013

Bevor wir unserer verehrten Leserschaft viel Kraft und Mut für das Jahr 2014 wünschen können, müssen wir noch auf die Public Eye Awards hinweisen: Mit den wohl bekanntesten internationalen Schmähpreisen werden Unternehmen „ausgezeichnet“, die sich im Laufe des vergangenen Jahres die schlimmsten Verstöße gegen Umwelt- und Menschenrechte geleistet haben. Es sind zwei Preise: Einen bestimmt eine Jury aus Wirtschaftsethikern, Menschenrechts- und Umweltexperten, den anderen, den Publikumspreis, bestimmt die Öffentlichkeit, also Sie!

In der „Hall of Shame“ finden sich diesmal illustre Namen wie der Textilgigant Gap, der Bergbaukonzern Glencore Xstrata oder die Chemieriesen Syngenta, Bayer und BASF.

Auf der Liste steht auch die HSBC Holding, einer der größten Finanzdienstleister mit Geschäftstätigkeiten in über 85 Ländern. Der Bank werden schwere Fälle von Landenteignungen und Menschenrechtsverletzungen in Ländern wie Malaysia, Indonesien oder Liberia angelastet: HSBC beteilige sich an der Finanzierung der Palmölfirmen Sime Darby und Wilmar, die Regenwälder roden, Menschen verjagen, Land stehlen. „Trotz Studien, welche die zerstörerischen Geschäftspraktiken der Firmen belegen, vergibt HSBC weiterhin Kredite an die beiden Unternehmen und hält deren Aktien“, heißt es in der Nominierungsbegründung. Die Gesamtsumme dieser finanziellen Unterstützung belaufe sich auf über eine Milliarde Euro.

case-hsbc-consequences-002 Nominiert für den Public Eye Award ist auch Südafrikas staatlicher Energiekonzern Eskom. Der produziert circa 95 Prozent seines Stroms in 17 Kohlekraftwerken. Medupi, das 18. Eskom-Kohlekraftwerk, befindet sich noch im Bau und wird bei Fertigstellung das viertgrößte der Welt sein. Eskom produziert heute 45 Prozent des gesamten afrikanischen Stromes – aus Kohle. Und als ob der Kontinent nicht schon heute unter der Erderwärmung zu leiden hätte, plant Eskom ein noch größeres Kohlekraftwerk: Die Kusile Power Station soll nach der Fertigstellung das mit 5.400 Megawatt zweitgrößte Kohlekraftwerk der Welt sein, nach dem taiwanesischen Taichung Power Plant.

Für den Public Eye Award nominiert ist Eskom aber hauptsächlich wegen seiner Geschäftspraxis, die Verantwortung für die südafrikanische Luftqualität auf die Steuerzahler abzuwälzen: Eskom behauptet, nicht über die nötigen finanziellen Mittel zu verfügen, um die südafrikanischen Mindeststandards zum Schutz der Gesundheit und Umwelt zu erfüllen. Das Unternehmen hat gar beantragt, sich erst später oder gar nicht an die Emissionsstandards halten zu müssen.

eskom-content-image-003 Ebenfall zur Abstimmung steht der Kandidat Gazprom – der erste Konzern, der eine Bohrplattform in der Arktis errichtet hat. Gazprom verursachte bereits bei seinen kontinentalen Bohrungen eine beträchtliche Anzahl Öllecks. Bis heute weigert sich der russische Staatskonzern, seinen Notfallplan gegen eine Havarie in der Arktis zu veröffentlichen.

Nun ist es an Ihnen: Wählen Sie den größten Schurken des Jahres 2013! Und wenn Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, von Ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben, bleibt der Redaktion des Klima-Lügendetektors im zu Ende gehenden Jahr nur noch, Ihnen Kraft, Weitblick und Erfolg für 2014 zu wünschen! Bleiben Sie wachsam: Wer einen Engel um Rat fragen will, darf bei der Suche nicht nur auf die Flügeln achten. Sonst hat er es zum Schluss mit einem Schwan zu tun.

PS: Die Arbeit des Klima-Lügendetektors wird seit Sommer 2011 von seiner Leserschaft finanziert. Noch aber fehlt Geld, um die Recherche auch 2014 unabhängig zu leisten. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit HIER