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In eigener Sache: Otto-Brenner-Preis gewonnen!

Tusch, Jubel, Konfetti! Der Klima-Lügendetektor ist einer der Gewinner des Otto-Brenner-Preises 2012 [1]!

Benannt ist der Preis nach dem Gewerkschafter und SPD-Politiker Otto Brenner [2], der in den 50-er und 60-er Jahren programmatischer Kopf der IG Metall war. In der Begründung zur Preisverleihung heißt es: „In der Klima- und Energiepolitik verbreiten interessierte Unternehmen und ihre Lobbyisten sowie folgsame Politiker fortwährend eine Flut von Halbwahrheiten und gelenkter Information. Selbst politischen Kennern fällt es schwer zu erkennen, ob die jeweilige Expertise seriös ist, ob die Annahmen stimmen und die Ergebnisse den Tatsachen entsprechen. Zum Glück gibt es online den Klima-Lügendetektor. Mit den dort veröffentlichten Analysen und Kommentaren setzen die Autoren nach Auffassung der Jury [3] ‚ebenso fachkundig wie zuverlässig Fakten und Aufklärung gegen Irreführung und Propaganda‚. Schnell und auch unterhaltsam werden alle, die Bescheid wissen wollen, hier auf den aktuellen Stand gebracht. Die Jury zeichnet ein Medienprojekt aus, ‚das vorbildlich den Nutzen von kritischem Journalismus demonstriert‚.

Wir freuen uns sehr!

Aber der Preis gebührt auch unseren Leserinnen und Lesern. Schließlich stehen am Anfang vieler Texte Ihre Tipps und Hinweise. Zuletzt wies uns zum Beispiel Katharina R. aus Berlin auf  die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft [4] hin,  Susi M. aus Dresden auf Vattenfalls Lausitz-Botschaft, [5] Peter H. aus Köln auf den Ökostrom der Kanzlerin [6] und ihres Kanzleramtes [7]. Und Sie beauftragen uns nicht nur, Sie sponsern uns auch noch. Es ist jetzt mehr als ein Jahr her, dass sich die Redaktion mit einem Hilferuf an seine Leserschaft [8] wandte: Wir können aus eigenen Quellen die aufwändige Recherchearbeit nicht mehr finanzieren; und mit dem Fukushima-Ausstieg war die Energiewende ja gerade erst eingeleitet worden, ein Kompass im Nachrichtensturm fortan wichtiger denn je.

Anderthalb Jahre später ist die Lage viel besser, aber nicht gut: Zwar ist der Otto-Brenner-Preis mit 2.000 Euro dotiert. Weil zuletzt aber immer weniger Leser uns abonnierten, reicht unser Redaktionsbudget nur noch bis Jahresende, das Preisgeld geht fast dafür drauf, das aufgelaufene Defizit zu decken. Um auch 2013 weiter Ihren Hinweisen nachgehen zu können, brauchen wir neue Unterstützung. Bitte fördern Sie unsere Arbeit HIER [9]. Damit wir weiterhin gemeinsam ausgezeichnete Aufklärung betreiben können!