Archiv des Schlagwortes ‘Stahl’

Zehn Jahre Lügendetektor (4): Wenn physikalische Gesetze geleugnet werden

Montag, den 12. März 2018

Anfang 2008 ging der Klima-Lügendetektor an den Start. Im Jahr davor erschien das Buch Wir Klimaretter – so ist die Wende noch zu schaffen von Toralf Staud und Nick Reimer. Sie standen tief im Thema, sagte Toralf Staud 2012 bei der Verleihung des Otto-Brenner-Preises. „Uns kamen immer diese Presseerklärungen auf den Tisch. Man sieht die und denkt, das ist doch gelogen“. Weil aber eine gelogene Pressemeldung an sich ja noch keine Nachricht sei, hätten die beiden Autoren angefangen, solchen „Quatsch“ auf einem Blog bloßzustellen.

„Ein Selbstläufer, wir können uns vor Einsendungen überhaupt nicht retten“, sagte Toralf Staud damals. Und wie sieht es heute aus?

Herr Staud, was hat sich in den vergangenen zehn Jahren an ihrer Arbeit auf dem Klima-Lügendetektor verändert?

Auf der einen Seite sind die Lügen subtiler geworden, die Unternehmen und Lobbyverbände haben deutlich dazugelernt. Plumpe, dreiste Fälle, die uns vor zehn Jahren fast im Wochentakt auf die Schreibtische flattern, sind deutlich seltener geworden.

Auf der anderen Seite scheint es mir, als würden es generell weniger Fälle von Grünfärberei. Der traurige Grund dafür ist vermutlich, dass Klimaschutz in der Öffentlichkeit ein geringere Rolle spielt als vor zehn Jahren (obwohl das Problem eigentlich noch viel dramatischer geworden ist) – aber weil der Öffentlichkeit das Klima nicht mehr so wichtig ist, ist es halt auch nicht mehr so verlockend, sich mit falschen Klimaschutzfedern zu schmücken.

Fossilkonzerne wie RWE, Eon oder EnBW geben sich jetzt selbst grün. Hat sich die Arbeit des Klima-Lügendetektors also erledigt?

Nein, sie hat sich nicht erledigt. Aber sie hat sich teilweise verändert, würde ich sagen. Einzelne Unternehmen wie EnBW scheinen sich tatsächlich um eine Wende zum Grünen zu bemühen (obwohl sie nicht den Mut haben, sich wirklich von Altlasten und falschen Entscheidungen der Vergangenheit zu emanzipieren).

Auf der anderen Seite ist aber im politischen Bereich neue Arbeit hinzugekommen: Dass wir heute eine Partei im Bundestag und in den meisten Landtagen zu sitzen haben, die offen und offensichtlich grundlegendste wissenschaftliche Erkenntnisse, ja physikalische Gesetze leugnet – und wir uns damit beschäftigen müssen –, das hätte ich vor zehn Jahren echt nicht erwartet.

Welche Rolle spielen die Sozialen Medien?

Sie machen unsere Arbeit leichter und schwerer zugleich. Wir merken, dass sich unsere Texte über Soziale Netzwerke weiter verbreiten als früher – aber auch die Lügen rund um den Klimawandel haben da natürlich einen riesigen Resonanzboden.

Soweit die Einsachätzungen von Toralf Staud. Und jetzt: Feiern Sie mit uns! Stimmen Sie ab, welches Stück unserer Rückschau die dreisteste unter den dreisten Lügen enthält. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir am Ende fünf Exemplare des (nicht mehr lieferbaren) Buches „Grün, grün, grün ist alles was wir kaufen“ von eben jenem Toralf Staud.

Heute die Jahre 2014/15:

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Stahl-Lobbyisten: „Polemisch und verblendet“

Sonntag, den 18. Mai 2014

„Ist Ihnen eine fragwürdige Werbeannonce aufgefallen? Ein grünfärberischer Fernsehspot? Eine verlogene Politikerrede?“ Die Autoren dieses Blogs verstehen sich auch als Dienstleister an ihren Lesern. Unter dem Menü-Punkt „Ihre Hinweise“ heißt es: „Schicken Sie uns bitte einen Hinweis! Und gern auch gleich Ihre Vermutung – oder Ihr Wissen – darüber, was daran nicht stimmt. Entweder per Mail an hinweise(at)klima-luegendetektor.de oder gleich über dieses Kontaktformular.“ Und da gilt es dann ein paar Felder auszufüllen.

Vergangene Woche tat dies unter anderem unser Leser B. Kleinermann. Seinen Leserbrief möchten wir hier gern in voller Länge wiedergeben:

BKHoppla, was ist denn da passiert? Unser aktueller Beitrag bei Eingang der Mail (13. Mai, 14.19 Uhr) befasste sich mit der Grünfärberei der Stahlwirtschaft. Und mit Umweltwissenschaftlern, die sich dafür benutzen lassen.

Sicher: Pöbeleien, Beschimpfungen, Verleumdungen, Drohungen erhalten wir (neben Lob und ernstgemeinten Hinweisen) des Öfteren über dieses Kontaktformular. Aber wieso treibt ausgerechnet ein Text über den Wiederholungstäter Stahlwirtschaft jemanden derart auf die Palme? Da es möglich ist, IP-Adressen von Computern im Internet zurückzuverfolgen, haben unsere Recherchen ergeben, dass der Beitrag offensichtlich aus dem Firmennetzwerk der Salzgitter AG abgeschickt wurde (beziehungsweise der Salzgitter-Tochter Gesis). Für Laien: Im Internet sind IP-Nummern so etwas wie Postadressen für Computer oder Computernetzwerke. Wie in einem Adress- oder Telefonbuch lassen sich damit Absender identifizieren.

Der Klima-Lügendetektor hat dazu sieben Anmerkungen:

1. Der genannte Hinweis, gezeichnet mit „B. Kleinermann“, wurde während der üblichen Bürozeiten abgesandt.

2. Die Salzgitter AG ist einer der größten Stahlproduzenten Europas und macht jährlich um die zehn Milliarden Euro Umsatz. Von den Ausnahmeregeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes profitiert sie massiv, nach eigenen Angaben drohen ihr bei dessen Novellierung „Zusatzkosten“ von jährlich 55 Millionen Euro bis 130 Millionen Euro.

3. Der für die Außendarstellung zuständige Konzernverantwortliche bei der Salzgitter AG heißt laut Firmenwebsite Bernhard Kleinermann.

4. Zahlreichen Internetnutzern ist nicht bewusst, wie viele Informationen sie über sich hinterlassen, wenn sie sich im Netz bewegen.

5. Es gibt (bisher) keinen Karl-Eduard-von-Schnitzler-Gedenkpreis, für den uns unser Leser „B. Kleinermann“ vorschlägt. Der Klima-Lügendetektor braucht aber auch gar keinen Preis mehr zu gewinnen: Unsere Arbeit wurde bereits mit einem der renommiertesten deutschsprachigen Journalistenpreise ausgezeichnet – dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus. (Die Laudatio hielt der Tagesspiegel-Journalist Harald Schumann, die heutige Chefredakteurin des NDR Sonja Mikich moderierte.)

6. Seit längerem werden an den Klima-Lügendetektor Hinweise herangetragen, dass Unternehmenssprecher Redaktionen beschimpfen. Konzernmitarbeiter offen oder verdeckt meinungsstarke Leserbriefe an Lokalzeitungen, Fernsehsender oder Onlinemagazine schreiben. Dass bezahlte Social-Media-Spezialisten in Internetforen anonym Stimmung zugunsten von Firmen machen. Oder dass sehr gut bezahlte PR-Berater im Konzernauftrag Facebook-Einträge kontern, Wikipedia-Einträge manipulieren und so weiter – kurz: den öffentlichen Meinungsbildungsprozess zugunsten ihres Unternehmens oder dessen partikularer Interessen auf intransparente Weise zu beeinflussen suchen. Kürzlich haben sich beispielsweise die Kollegen vom ARD-Magazin Monitor und von Cicero mit dem Thema befasst.

7. Wie bei allen Tipps aus der Leserschaft danken wir auch „B. Kleinermann“ aus Salzgitter für seinen Hinweis.


Stahlwirtschaft: Mit Fischedick gegen die Energiewende

Donnerstag, den 8. Mai 2014

Diesen Donnerstag kommt das vom SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zusammengestutzte Erneuerbare-Energien-Gesetz zur ersten Lesung in den Bundestag. Und wie üblich wird auch diesmal der Gesetzgebungsvorgang vom Rasseln der Lobbyisten begleitet. Zum Beispiel von der Wirtschaftsvereinigung Stahl, die eine üppige zwölfseitige Beilage in den Spiegel hat drucken lassen.

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Ohne Stahl gehe nichts, wird da beispielsweise behauptet – und dass die Energiewende viel zu teuer und vielvielviel zu gefährlich sei:

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Um Gottes Willen! Das Industrieland Deutschland schlittert direkt in das ungemütliche Entwicklungslanddasein, weshalb doch ganz bestimmt auch die ganzen deutschen Arbeitsplätze gefährdet sind, oder?

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Tut Sie das denn? Die Politik? Leichtfertig?

In der Broschüre steht:

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Also tut sie es doch, die Politik, mit ihrem ganzen Klimaschutz, dem Emissionshandel, der EEG-Umlage und diesem ganzen Zukunfts-Quatsch. Ulrich Grillo, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, fragt in der Stahl-Beilage deshalb ganz besorgt:

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Erst im März hatte sich der Klima-Lügendetektor mit den Lügen der Stahl-Branche befasst, und weil Wiederholungen langweilen, hier nur eine kurze Zusammenfassung:

1. Die Stahlindustrie ist überhaupt nicht von „steigenden Stromkosten“ durch das EEG betroffen: Als „energieintensive Unternehmen“ (vulgo: Großverbraucher) zahlen ihre Betriebe nur eine symbolische EEG-Umlage von 0,05 Cent pro Kilowattstunde – Sie als Haushaltskunde zahlen derzeit 6,24 Cent, also rund das Hundertzwanzigfache! Und weil immer mehr Unternehmen die üppigen Rabatte bei der Ökostrom-Umlage bekommen, ist das Solidarprinzip bei der Finanzierung der Energiewende längst ausgehebelt. Nicht mehr alle beteiligen sich, sondern einige immer mehr.

2. Die Stahlbranche hat (wie auch andere Industriezweige) längst Wege gefunden, die EEG-Umlage zu umgehen: Zum Beispiel einfach ein Kraftwerk mieten, dadurch den Status „Eigenstromerzeuger“ sichern und – schwupps – über das „Eigenstrom-Privileg“ von der EEG-Zahlung befreit werden. Sie und die anderen Leserinnen und Leser zahlen dann dafür – Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, jährlich.

3. Es geht der Stahlwirtschaft gar nicht um die Zukunft Deutschlands – sondern um die eigenen Pfründen. Der Weltklimarat hat gerade festgestellt, dass sich in allen Bereichen der Kohlendioxid-intensiven Lebenswelt etwas ändern muss, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Und es wäre ja noch schöner, wenn plötzlich diejenigen die Oberhand erhielten, die nachgewiesen haben, dass Stahl durch Holz ersetzt und so Klimaschutz betreiben werden kann!

Aber so würde das die Stahlwirtschaft natürlich niemals formulieren. Ganz im Gegenteil! In ihrer Werbung heißt es auf der vorletzten Seite:

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Sieh da, die Stahlwirtschaft ist also gar nicht „Problem“ – sondern „Lösung“, wie sie selbst sagt? Obiges Zitat wird in der Broschüre Professor Manfred Fischedick zugeschrieben, dem Vizepräsidenten des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Fischedick ist hoch seriöser Energiewissenschaftler und engagierter Klimaschützer, von ihm stammen Bücher wie „Erneuerbare Energien“ oder „Nach dem Ausstieg: Zukunftskurs Erneuerbare Energien“.

Und Professor Fischedick hat das wirklich so gesagt – und sich damit der Stahlwirtschaft als Kronzeuge dafür angedient, dass die Energiewende zu teuer und Klimaschutz nicht beherrschbar ist? „Das ist von mir korrekt übernommen und autorisiert“, teilt Fischedick dem Klima-Lügendetektor mit, er finde die „Kuppelgasnutzung aus Klimaschutzsicht sinnvoll“. Hier müssen wir kurz etwas erklären: Von „Kuppelgasnutzung“ wird gesprochen, wenn die in Hochöfen prozessbedingt entstehenden Gase (zum Beispiel Kohlenmonoxid) zur Stromerzeugung verwendet werden, statt sie beispielsweise ungenutzt zu verbrennen oder gar in die Atmosphäre zu entlassen. Gegen diese „Kuppelgasnutzung“ ist natürlich wenig zu sagen, doch wird nur ein kleiner Teil des Eigenstroms, mit dem sich die deutsche Schwerindustrie aus dem EEG herausstiehlt, aus Kuppelgas gewonnen. Viel häufiger sind ganz normale Kohle- oder Erdgaskraftwerke. Im Klartext: Aus einem winzigen Teilaspekt bastelt sich die Stahllobby einen generellen Persilschein.

Manfred Fischedick schrieb uns noch: „Ich kenne oder kannte andere Beiträge nicht, mein Beitrag ist sicherlich kein Lügenpamphlet, sondern wissenschaftlich abgedeckt.“ Für den Wortlaut seines Zitats mag das stimmen. Aber sind nicht die geschicktesten Lügner jene, die mit Wahrheiten eine Unwahrheit sagen?

 Vielen Dank an Henriette P. ,  Julian W. und Lars S. für die Hinweise!


Stahllobby: Teil des Problems, nicht der Lösung

Dienstag, den 25. Juni 2013

Die Sommerferien haben in den ersten Bundesländern begonnen. Wer jetzt (klimafreundlich) mit dem Zug in den Urlaub fährt und im Bordmagazin DB mobil blättert, stößt in einem Beiheft auf dieses Motiv:

stahlindustrie_klima1Die Annonce ist Teil einer 16-seitigen Beilage mit dem Titel Faszination Stahl, verantwortet und bezahlt vom Stahl-Informations-Zentrum, dem Lobby-Verband der deutschen Stahlindustrie. Darin geht es unter anderem um den New Yorker Kitsch-Künstler Jeff Koons, der aus Stahl bunte Luftballons schmiedet, die phantastisch federleicht aussehen. Um ein 132 Meter langes Schiff, das in der Nordsee beim Bau von Windparks hilft. Und um „Spezialstahl für die Energiewende“, also für Windkraftanlagen, Turbinengetriebe und so. Sehr nett! Daneben lässt man den Chef der Deutschen Energieagentur dena und Beinahe-RWE-Manager Stephan Kohler altbekannte Argumente der Stahlwirtschaft aussprechen: „Die Energiewende darf nicht dazu führen, dass der Industriestandort Deutschland gefährdet wird“ – mit diesen Worten wehrt sich die Branche gern (und erfolgreich) gegen eine volle Beteiligung an den Kosten der Energiewende.

Natürlich darf – im Mülltrennermusterland – der Verweis aufs Recycling nicht fehlen. Auf Seite 9 findet sich diese Grafik:

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Doch dies, liebe Stahllobby, ist glatt gelogen! Es gibt keinen „ewigen Kreislauf“. Erstens unterschlägt die Kreislaufphilosophie elegant 70 Prozent der Stoffströme – Abraum aus der Eisenerz-Förderung beispielsweise, der ganz am Anfang des sogenannten „Kreislaufes“ steht. Zweitens gewinnt kein noch so guter Recyclingprozess hundert Prozent eines Stoffes zurück – nicht einmal bei Gold. Legt man eine (technisch bereits anspruchsvolle) Rückführquote von 75 Prozent zugrunde, sind nach 15 Durchläufen von der ursprünglich eingesetzten Menge 99 Prozent verschwunden. Drittens schließlich: Energie ist nicht recycelbar. Im Gegenteil, die Kreislaufwirtschaft selbst ist sehr energieintensiv! Beim Einsammeln der Schrottmetalle, bei Transport, Trennen, Wiederaufarbeiten, überall wird Energie gebraucht.

Natürlich bemüht sich die Stahlindustrie, schon der Kosten wegen, ums Energiesparen. Doch was sie gern unter den Tisch kehrt, hat im vergangenen Jahr die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) festgehalten:

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Weltweit nämlich nimmt laut einer PwC-Studie die jährlich produzierte Stahlmenge rasant zu, laut Prognose zwischen 2010 und 2025 um durchschnittlich vier Prozent pro Jahr auf rund 2,56 Milliarden Tonnen. Pro Tonne Stahl entstehen – je nach Herstellungsprozess – zwischen 1,8 und 1,4 Tonnen Kohlendioxid. Grob überschlagen könnte die Stahlbranche 2025 also für mehr als vier Milliarden Tonnen Treibhausgas verantwortlich sein. Während alle Welt Emissionen mindern will, legt die globale Stahlwirtschaft rasant zu. Schon um den Klimagas-Ausstoß der Branche zumindest stabil zu halten, wären Effizienzverbesserungen nötig, die PwC „unrealistisch“ nennt. 

Wenig überraschend redeten dieselben Lobbyisten, die sich heute als Klimaschutz- und Energiewende-Fan aufspielen, noch vor ein paar Jahren ganz anders. Als der damalige grüne Umweltminister im Jahr 2003 während des Tauziehens ums Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Stahlbranche darauf hinwies, dass ein Boom der Windkraft auch ihr nützen werde, holzte der damalige Präsident des Branchenverbands, Dieter Ameling, zurück:

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Heute jubelt die Lobby im Kleingedruckten ihrer DB-mobil-Annonce: „Windräder bestehen zu rund 82 Prozent aus Stahl.“ Wie die Zeiten sich ändern…

Aber, Moment: Ameling, Ameling – kennen wir den Namen nicht irgendwoher? Ja, genau: Der Herr – mittlerweile pensioniert – ist unter die Klimaleugner gegangen und beschäftigte uns hier vor gut zwei Jahren.

Fassen wir zusammen, was Klimawandel und Stahlindustrie miteinander zu tun haben: Einige Produkte der Branche mögen Teil der Lösung sein, ganz sicher aber ist sie Teil des Problems. Zum Glück gibt es mittlerweile die ersten Windräder, deren Türme aus dem klimaschonenden Werkstoff Holz gebaut werden – die also nicht Kohlendioxid verursachen, sondern Kohlendioxid binden. Das wäre also eine wirklich gute Schlagzeile: „Klimaschutz OHNE Stahl beginnt“.