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Gewerkschaft IG BCE: Immer schön desinformieren

Es gibt Neues von der Energiewende:

strom [1]

Erschienen ist diese Anzeige auf der letzten Seite des aktuellen RWE-Nachbarschaftsmagazins „hier [2]. Im Kleingedruckten heißt es:

strom1 [3]

Donnerwetter! „Der Ausbau der Erneuerbaren läuft schneller als geplant.“

Ob deshalb der Strom, den das abgebildete Windrad produziert, wieder vom abgebildeten Windrad verbraucht wird?

Wir erfahren mehr beim „Innovationsforum Energiewende“ [4]:

strom3 [5]

„Thermische Kraftwerke“ – vulgo Fossilkraftwerke – besitzen „mittelfristig“ im zukünftigen Energie-Mix „weiterhin einen hohen Stellenwert“ [6]? Aber wieso denn? Die Bundesregierung will doch „mittelfristig“ ganz aus der Kohleverstromung aussteigen? Nach dem Klimaschutzplan 2050 [7] strebt sie bis zum Jahr 2030 „eine Halbierung der Emissionen der Stromerzeugung“ gegenüber 2014 an, die Verbrennung von Kohle soll demnach „deutlich vor 2050″ beendet werden.

Klar: Das geht nur mit dem Ausbau der Erneuerbaren. Zuletzt war der ja enorm ins Stocken geraten [8], unter anderem deshalb waren die bundesdeutschen Emissionen nicht so gesunken, wie es notwendig wäre [9], um das regierungsamtliche Klimaziel [10] zu schaffen. Die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bietet leider keinen Grund zur Hoffnung [11] auf Korrektur. Und klar: Speicher und Netzausbau sind die Geschwister des Ausbaus der Erneuerbaren! Aber was hat das mit Kohlekraftwerken zu tun, die „mittelfristig im zukünftigen Energie-Mix … weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen werden“?

Worum es den Anzeigenschaltern geht?

Stöbern wir doch noch einmal auf den Seiten [12] des „Innovationsforums Energiewende“:

strom2 [13]

Beim „Innovationsforum Energiewende“ handelt es sich also gar nicht um ein „Innovationsforum Energiewende“, sondern um einen Lobbyarm [14] der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) [15]. Die ist bekanntlich erklärter Gegner [16] der Energiewende und versucht nun ihre Interessen durchzusetzen mit

Desinformationskampagnen.

 

Herzlichen Dank an Udo H. aus Düren für den Hinweis!