Tusch: Klima-Lügendetektor wird zehn Jahre alt

Vor zehn Jahren – exakt am 2. Januar 2008 – ging der Klima-Lügendetektor erstmals online, mit einem Text über das Deutsche Atomforum als dreistestem Grünfärber Europas. Antrieb für unsere Arbeit war damals der Ärger über die unverfrorenen Lügen, mit denen Unternehmen und Politik vorgaukeln wollten, etwas für den Klimaschutz zu tun. Weil aber eine Lüge in der Werbung oder Politik im Grunde keine Nachricht im journalistischen Sinne ist, starteten wir dieses Watchblog.

Wie frech diese Lügen oft waren (und immer noch sind), zeigt sich in der Rückschau: Wir präsentieren eine fünfteilige Auswahl besonders unverschämter Falschaussagen, die oft durch unsere Leser bestimmt wurden: Sie schickten uns ihre Verdachtsfälle – und in 80 Prozent ergab unsere Prüfung, dass dieser Verdacht berechtigt war. Und diese Prüfung wird zu einem Großteil sogar von Leserinnen und Lesern finanziert: Seit Oktober 2011 ermöglichen Ihre Spenden die Arbeit des Klima-Lügendetektors. Wir melden uns noch einmal gesondert bei unseren aktuellen Spenderinnen und Spendern, sagen aber schon einmal hier und jetzt: Herzlichen Dank!

Lügen, bis das Image stimmt: Feiern Sie mit uns Geburtstag! Stimmen Sie ab, welches Stück unserer Rückschau die dreisteste unter den dreisten Lügen enthält. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen wir am Ende fünf Exemplare des (nicht mehr lieferbaren) Buches „Grün, grün, grün ist alles was wir kaufen“ von Toralf Staud – dem Gründungsvater und Chefredakteur des Klima-Lügendetektors.

Heute (Teil 1):

Loading ... Loading ...