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Uniper: Alte Energie in neuen Schläuchen

Folgende Anzeige wurde uns eingereicht:

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Zunächst: Das stimmt! Tatsächlich gibt es einen neuen Energiekonzern auf dem deutschen Markt, der von sich reden machen wird.

Uniper [2] nennt sich jene Abspaltung, mit der Eon [3] diesmal seine Haut zu retten versucht. Wir hatten hier ja schon die satten Laufzeitverlängerungen [4] zum Thema, die Schwarz-Gelb den Herren in den Chefetagen für ihre hochprofitablen Alt-Reaktoren versprochen hatte. Dann waren es die neuen Kohleblöcke Staudinger [5]und Datteln [6], die das Eon-Säckel vollmachen sollten. Jetzt versucht es Europas größter Energiekonzern mit der Diät.

Alles, was nämlich alte Energiewirtschaft ist, wird einfach ausgelagert. Auf der Eon-Homepage [7] findet sich folgender Hinweis:

eon [8]

Die Sparte der erneuerbaren Energie bleibt bei Eon, bei Uniper findet sich das, was für das Energiesystem von gestern steht [9]: Kohlekraftwerke, Gasspeicher, fossile Rohstoffe und jede Menge Treibhausgase.

Eine Art Kernspaltung im eigenen Haus! Deshalb müsste die Anzeige eigentlich folgenden Text haben:

uni [10]

Danke an Tobias A. aus Berlin für den Hinweis